Montag, 29. Februar 2016

Wandern in NRW 2016 - WDR 5 - LNU

Nordrhein-Westfalen entdecken - mit WDR 5 & der LNU der Natur auf der Spur.

Über Stock und Stein führen die Wanderungen unter fachkundiger Leitung durch spannende Landschaften von NRW.

Auch in diesem Jahr gehen WDR 5 und die LNU gemeinsam wandern. Die LNU, die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW, ist ein eingetragener Dachverein, unter dessen Hut gegenwärtig 85 lokale und regionale Vereine aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens zusammengeschlossen sind, die sich den Schutz von Natur und Landschaft zur Aufgabe gemacht haben.

Zum 14. Mal werden in der Zeit vom 20. März bis zum 06.November 2016 interessante und informative Wanderungen angeboten. WDR 5 erkundet zusammen mit Wanderlustigen die Landschaften von Nordrhein-Westafeln. Heimatkundige, die etwas von ihrer Sache verstehen, erzählen spannend über das, was da so alles kreucht und fleucht.

Nordrhein-Westfalen und seine Natur und Landschaften mit allen Sinnen erfassen: Hören, sehen, fühlen, schmecken. "Wandern in Nordrhein-Westfalen" – die gemeinsame Reihe von WDR 5 und der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt.

Anmeldung für jede Tour erforderlich:

02932 4201 oder lnu.nrw@t-online.de

Kosten werden je nach Aufwand berechnet:

In der Regel zwischen 3 und 10 Euro pro Person, bei Bus- oder Schiffseinsatz auch höher, in Zwillbrock in diesem Jahr 25 Euro.

Montag, 11. Januar 2016

VERBANDSBETEILIGUNG// Fachliche und rechtliche Grundlagen der Bauleitplanung und zu Windenergieplanungen

Das Landesbüro der Naturschutzverbände NRW führt im Jahr 2016 Veranstaltungen in Kooperation mit der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) durch; die Verstaltungen richten sich ausdrücklich an „Einsteiger“ mit Interesse an der ehrenamtlichen Verbandsbeteiligung, aber auch an Aktive, die ihre Kenntnisse erweitern wollen und den Austausch suchen.

Veranstaltungen Details

Freitag, 18. Dezember 2015

Stadt Wuppertal - Neues Jahr, neuer Wupperputz

Neues Jahr, neuer Wupperputz

Müll unter der Schwebebahn
Den 12. März 2016 sollten sich alle aktiven Wuppertaler schon einmal vormerken: Dann steht wieder der alljährliche Frühjahrsputz an der Wupper auf dem Programm. Eine Woche vor den Osterferien sollen die Wupperufer frühlingsfein herausgeputzt und alles eingesammelt werden, was da nicht hingehört.
Die Aufräumaktion gehört inzwischen fest in den Wuppertaler Kalender: Zum 12. Mal ruft das Ressort Umweltschutz der Stadt dazu auf, die Ärmel aufzukrempeln und an der Wupper aufzuräumen. In den vergangenen Jahren packten bei der Aktion mehrere tausend freiwillige Helfer mit an - Kindergärten, Schulen, Vereine, Familien und viele einzelne Engagierte. Dank ihres Einsatzes konnten tonnenweise Fundstücke abgefahren werden - vom der Plastiktüte bis zum Autoreifen.

Wie immer gibt es für alle Helfer Müllsäcke und Handschuhe, die im Vorfeld abgeholt werden können. Außerdem plant die Stadt eine Helfer-Party im Anschluss an die Putz-Aktion. Unterstützt wird das große Aufräumen vom Wupperverband.

Neben vielen helfenden Händen sucht das Ressort Umweltschutz nach Unterstützern, die sich für die Putz-Party engagieren möchten. Unternehmen und Wupperanlieger, die sich mit einem Beitrag für den Wupperputz beteiligen möchten, sind dem Organisationsteam jederzeit willkommen.
15.12.2015
 
Stadt Wuppertal - Neues Jahr, neuer Wupperputz:


Sonntag, 1. März 2015

Über die Wupper gehen | Das Tal bei Oberbarmen

Der Fluss hat der Stadt den Namen gegeben – Wuppertal. 
Tranvía suspendido de Wuppertal, Alemania | Foto: Corbis
Über die Wupper ... schweben

Und über dem Fluss schwebt das einzigartige Verkehrsmittel der Stadt, die Schwebebahn. Damit ist Wuppertal in der Lage im Gegensatz zu anderen Städten, »seinen« Fluss täglich von oben zu sehen und zu begutachten. Was aber nicht möglich ist, ist vollständig entlang der Wupper von Oberbarmen im Osten bis Vohwinkel im Westen zu gehen oder zu radeln.
Entlang der Wupper liegen weitgehend Gebäude, teilweise bis dicht an das Ufer herangebaut aufgrund der Industriegeschichte, denkmalwürdige Zeugnisse eines blühenden Gewerbes – mehr davon auf 10 Kilometern Wanderung.
Infos
Wanderung: Sonntag, 26. April | 11:00 bis 16:00
LNU: Ltg. Jörg Werbeck
Treffpunkt
Bahnhof Wuppertal-Unterbarmen mit dem ÖPNV
Sendung
WDR 5 Neugier genügt | 22. April, 10:40
Anmeldung
bei der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) in der Landesgeschäftsstelle in Arnsberg an:
Telefon: 02932 4201 | Fax: 02932 54491 | Mail: lnu.nrw@t-online.de

Zu der Veranstaltung wird – entsprechend dem Aufwand für Eintritt oder Honorar – ein Kostenbeitrag erhoben. Jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer geht auf eigenes Risiko und auf eigene Haftung mit.

Sonntag, 30. Juni 2013

Hochwasserrisikomanagement am Rhein und seinen Nebenflüssen

am Freitag, dem 12. Juli 2013, in Düsseldorf Bilk
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen setzt sich zum Ziel, lebendige Gewässer zu entwickeln und Hochwasserrisiken gemeinsam zu meistern. Aus Sicht des Umweltministeriums, der Umweltverbände und anderer Akteure soll beleuchtet werden, ob und wie dies gelingen kann.
Gleichzeitig steht der Hochwasserschutz EU-weit unter einer neuen Rahmengesetzgebung: Überschwemmungsgebiete werden ausgewiesen, Überflutungsrisiken und -gefahren eingeschätzt und Hochwassermanagementpläne erstellt. Welche Karten und Informationen werden der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen? Wann gibt es die Möglichkeit die veröffentlichten Pläne zu kommentieren?
Welche Schlüsse können wir aus den aktuellen und den gehäuften Flutereignissen der letzten Jahre ziehen? Sollen weiter neue Bau- und Gewerbegebiete in den Flächen mit den höchsten Hochwasserrisiken geplant und gebaut werden? Technische Maßnahmen leisten einen wertvollen Beitrag zum Hochwasserschutz, können aber – wie Deichbrüche, überlaufende Talsperren oder überflutete Hochwassermauern zeigen – im Einzelfall das Risiko auch erhöhen. Gibt es eine Chance dafür, den Flüssen mehr Raum zu geben, Deiche zurückzuverlegen, Hochwasserentstehungsgebiete für naturnahen Wasserrückhalt zu nutzen und dadurch die Hochwassergefahr wirksam zu senken?

Auf Schusters Rappen | Heimatpflege 3/2013 Seite 14 ff.

„Auf eigene Gefahr“
Der Jurist Hugo Gebhard ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht und leitet das Rechtsreferat des Landesbetriebes Wald und Holz NRW.
Der ehemalige Rechtsanwalt und Richter hat eine Reihe von Schriften im Zusammenhang mit Haftungsfragen in der Natur verfasst. Mit dem Experten sprach Wanderzeit-Redakteur Jens Kuhr über das jüngste Urteil des Bundesgerichtshofs zur Haftung bei Unfällen im Wald:
Herr Gebhard, im Oktober vergangenen Jahres hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Schadensersatzforderung einer Frau gegen einen Waldbesitzer abgelehnt. Die Frau hatte sich schwer verletzt,
nachdem ihr auf einem Waldweg ein Eichenast auf den Kopf gefallen war. Wäre das Urteil ebenso ausgefallen, wenn die Frau von einem Baumstamm aus einem Holzstapel überrollt worden wäre?
Gebhard: Sicher nicht. Das BGH-Urteil verneint den Anspruch auf Schadensersatz lediglich bezogen auf so genannte waldtypische Gefahren, also Gefahren, die durch die Natur bedingt sind. Übrigens wurde die Haftungsfreiheit für waldtypische Gefahren im Jahr 2010 sowohl im Bundeswaldgesetz als auch im Bundesnaturschutzgesetz klar gestellt. Davor ergab sich die Haftungsfreiheit für waldtypische Gefahren aus den Landeswald- und Landesnaturschutzgesetzen. Dahinter steckt der Gedanke, dass das Betreten des Waldes zu Erholungszwecken zwar jedem gestattet ist, dass aus diesem Betretungsrecht auf der anderen Seite aber dem Waldbesitzer keine besonderen Sorgfalts- und Verkehrssicherungspflichten erwachsen dürfen. Das Betreten geschieht also auf eigene Gefahr. Lediglich bei für den Wald atypischen Gefahren wie sie zum Beispiel vom ungesicherten Holzstapel ausgehen, haftet der Waldbesitzer. Übrigens ist es gesetzlich verboten, Holzstapel zu betreten. weiter in Heimatpflege 3/2013 ab Seite 14

Donnerstag, 20. Juni 2013

Europäisches Waldschutzabkommen vertagt

Letzten Freitag endeten die Verhandlungen zum Europäischen Waldschutzabkommen (INC4) in Warschau. Die Vertreter der 46 beteiligten Länder konnten sich zwar zu den meisten Aspekten des Abkommens einigen, es soll jedoch erst beim nächsten Treffen im November beschlossen werden.

Grund für die Verzögerung war laut dem europäischen Umweltinformationsdienst ENDS Europe Uneinigkeit darüber, ob das Sekretariat des neuen Abkommens in der UN-Wirtschaftskommission für Europa (UNECE) oder der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) angesiedelt sein soll.

Der aktuelle Entwurf des Abkommens sieht vor, dass sich Länder darauf verpflichten, die Funktion ihrer Wälder als CO2-Senken zu bewahren oder auszubauen und die Fragmentierung der Wälder zu verringern. Zudem soll verstärkt Holz als Ersatz für nichterneuerbare Energien genutzt werden. Wenn der Entwurf im November angenommen wird, sollen sich die Vertragspartner im Dreijahreszyklus treffen.

Waldbesitzer begrüßen den Entwurf. „Das Gesamtpaket ist gut. Zum ersten Mal haben wir eine Definition, was nachhaltiges Waldmanagement bedeutet“, sagte Aljoscha Requardt vom Zentralverband der europäischen Waldbesitzer (CEPF) laut ENDS Europe.

Umweltorganisationen indes kritisieren, der Entwurf vernachlässige zu Gunsten wirtschaftlicher Interessen Naturschutzaspekte und ließe keine Beteiligung der Öffentlichkeit zu. „Das Abkommen fokussiert nachhaltiges Waldmanagement ohne klarzumachen, was das bedeutet. Es leistet keinen Beitrag, den Zustand oder den Schutz der europäischer Wälder zu verbessern und bietet eine rein wirtschaftliche Perspektive, die soziale, umweltbezogene und kulturelle Aspekte der aktuellen Gesetzgebung ausblendet“, sagte Saskia Ozinga von der europäischen Umweltorganisation FERN. [ej] weiter